So, nachdem ich mein Nokia Lumia 820 nun also erstmalig in Betrieb genommen habe, möchte ich Euch über die ersten Erfahrungen berichten.

Als erstes habe ich meine reguläre SIM-Karte aus dem defekten HTC HD2 genommen und wollte sie ins Lumia setzen.
Ging natürlich nicht, weil das Lumia 820 nur mit einer Micro-SIM-Karte betrieben werden kann.

Also habe ich diverse Mobilfunk-Händler angerufen, um nachzufragen, ob sie mir meine SIM auf eine Micro-SIM stanzen können.
Während ein Großteil der Händler (angeblich) nicht dazu in der Lage war, haben mir einzelne diese Arbeit gegen Bezahlung angeboten.
Das dreistete Angebot lag bei € 20,- (nur für das sekundenschnelle Stanzen der Karte – selbstverständlich ohne Gewähr).

Also entschied ich mich – aufgrund der Entfernung zur nächst größeren Stadt (München) – das Zuschneiden selbst vorzunehmen.
Ein scharfes Messer (bitte nehmt keine Schere!) und eine Kurz-Anleitung aus dem Internet sollten mir dabei helfen.

Nokia 9

Um es kurz zu machen:
Das Ganze dauerte lediglich 5 Minuten und funktionierte perfekt!

Daraufhin habe ich die selbst zugeschnittene Micro-SIM ins Nokia Lumia 820 eingelegt und los ging’s.

Einschalten und die ersten Schritte zur Einrichtung vornehmen.

Design

Das NL820 (Nokia Lumia 820) liegt gut in der Hand, fällt aber nicht nennenswert durch besondere Eigenschaften des Designs auf.
Mir ist in diesem Zusammenhang lediglich aufgefallen, dass Smartphones eigentlich immer in einer Hand gehalten werden und so wäre es vielleicht für zukünftige Designs hilfreich, wenn es ein paar “Einkerbungen” (siehe rote Markierungen im folgenden Bild) für die Finger im Cover gäbe… ?
Dann wäre es erheblich sicherer, ein Smartphone auch in “bewegten” Situationen zu halten.

 Nokia 10

Zum Nokia Purity HD-Stereo-Headset habe ich ja bereits in meinem letzten Blog-Beitrag meine Meinung geäußert, an der sich grundsätzlich auch nichts geändert hat.
Allerdings habe ich das Headset zumindest in den eigenen vier Wänden versuchsweise eingesetzt und ich muss sagen, dass sowohl die Qualität als auch die Verarbeitung sehr hochwertig sind.

An sich leitet das Betriebssystem sehr angenehm, übersichtlich und einfach durch diese ersten Aufgaben.
Besonders gefallen hat mir dabei die Auswahl von Zeiten und Datumswerten.
Im Gegensatz zur mir bisher bekannten Variante der Eingabe von Werten mittels einer Tastatur, gefällt mir die Lösung der “Roll-Balken” sehr gut.

Nokia11a

Auch die Einrichtung und Nutzung der Social Media Inhalte und Networks (Facebook etc.) ging problemlos und schnell.

Display

Zum Display kann ich nur sagen…. WOW!
Ich habe bislang noch kein so brillantes Display gesehen, das außerdem so gestochen scharfe Umrisse zeigt.
Kompliment! Hier ist Nokia wirklich ein Coup gelungen – macht richtig Spaß!

Einschränkungen

Allerdings gibt es ein paar sehr unerfreuliche Einschränkungen, die aber primär auf das Betriebssystem Windows Phone 8 zurückzuführen sind.

So ist es mehr als ärgerlich, dass man weder Kontakte noch Termine direkt mit Outlook auf dem PC synchronisieren kann (wenn man nicht Exchange Server einsetzt).
Ich frage mich allerdings ob der Verbreitungsgrad von Exchange Server gerade im Mittelstand oder bei Einzelpersonen (hier: Masse!) wirklich so weit verbreitet ist, dass es eine solche (erheblich) Einschränkung rechtfertigt.
Viel wahrscheinlicher ist, dass Microsoft seinen eingeschlafenen Cloud-Service SkyDrive pushen möchte, mit dem man sonderbarerweise die Informationen synchronisieren kann.
Sorry Microsoft, aber ich werde unter keinen Umständen wichtige Kontaktdaten oder Termine mit einem System synchronisieren, dessen einziger Schutz das in die Tage gekommene Passport ist (oder wie auch immer es jetzt heißt).
Den (sichersten) Umweg, den ich daher nutze:
Ich synchronisiere zunächst die Outlook-Informationen mit meinem etwas in die Tage gekommenen Nokia C6-00 (geht problemlos!) und synchronisiere diese Daten dann mittels Bluetooth mit meinem Nokia Lumia 820.

Einige Standard-Anwendungen (wie beispielsweise die Kontakte-App) sind nur im Portrait-Format (also Hochformat) verfügbar.
Beim Bewegen in das Landscape-Format (also Querformat) passt sich die Anwendung nicht der geänderten Lage an, sondern bleibt beharrlich im Hochformat.
Hier wünsche ich mir, dass zumindest Standard-Apps auf dem Smartphone die (eigentlich derzeit als Standard geltenden) Funktionen auch unterstützen.

Ich werde das Smartphone natürlich weiteren Tests unterziehen und Euch hier auf dem Laufenden halten.

Viele Grüße Euch allen “da draußen”,
Eric

So, gestern (Samstag) ist das Test-Paket von Nokia also eingetroffen und ich kann es genauer unter die Lupe nehmen.
Natürlich möchte ich Euch am Unboxing teilhaben lassen und so wollen wir uns zunächst darauf konzentrieren.

Mein Test-Paket enthielt folgende 3 Packages:

  1. Nokia Lumia 820
    Klar, den ohne das Smartphone an sich geht’s natürlich nicht.
  2. Kabellose Ladehülle
    Finde ich persönlich sehr spannend und freue mich auf dessen Einsatz.
  3. Nokia Purity HD On-Ear Headset
    Nett, aber nicht wirklich mein Ding, denn ich werde (zumindest in der Öffentlichkeit) nicht einen auf “Mickey Mouse” machen. ;)

Nokia 1

Konzentrieren wir uns zunächst auf den Packungsinhalt des Nokia Lumia 820

Neben dem Smartphone an sich sind darin

  • ein In-Ear-Kopfhörer (weiß),
  • ein USB-Kabel,
  • ein Ladegerät (mit USB-Anschluss) und
  • die Kurzanleitung

enthalten.

Nokia 2

Natürlich werfe ich bei dieser Gelegenheit auch ein Auge auf den ökologischen Aspekt, denn gerade Verpackungen machen einen großen (wenn nicht sogar den größten?) Anteil unseres Müll-Aufkommens aus.

Umso erfreulicher ist, dass Nokia darauf offensichtlich auch Wert legt – die Verpackung besteht zu 60% aus recyceltem Papier, kann (laut Verpackungsaufdruck) zu 100% recycelt werden, wobei bis zu 100% zertifizierte, frische Holzfasern verwendet (“Virgin wood fibres”) wurden.
Mehr Infos dazu findet ihr in einer speziellen PDF-Datei von Nokia.

Nokia 5

Zwar wird das Konzept nicht konsequent bei allen drei gelieferten (Test-)Verpackungen fortgesetzt, aber immerhin ist es für die Verpackung des Nokia Lumia 820 (in meinen Augen) ein wichtiger Aspekt in Bezug auf die Nachhaltigkeit.

Als nächstes der Verpackungsinhalt des Nokia Purity HD On-Ear Headsets

Neben der Verpackung befinden sich darin

  • das On-Ear Headset,
  • 2 unterschiedliche Kabel für das Headset,
  • eine sehr schön und auf den ersten Eindruck stabile Transport-Box (mit einem Karabinerhaken zum Tragen/Befestigen am Gürtel o.ä.),
  • eine (Kurz-)Anleitung,
  • und die Verpackung.

Nokia 3

Leider wird aber der ansonsten sehr hochwertige Eindruck des Inhalts und der Verpackung (mit Magnet-Snapper) durch eine (unschöne, billige) Kunststoff-Box geschmälert, in der sich die beiden Kabel befinden.
Zugegeben, der Volksmund sagt “Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul”, aber

  1. will Nokia ja von uns einen ehrlichen Test-Bericht (und der bezieht sich meines Erachtens nicht nur auf die technischen Aspekte der Geräte, sondern auch auf deren Verpackung) und
  2. würde der selbe Eindruck bei mir entstehen, wenn ich das Produkt selbst gekauft hätte.

Nokia 6

Verbesserungsvorschlag:
Mit einer Karton-Box aus recycletem Papier könnte man hier optisch, haptisch und ökologisch erheblich mehr erreichen.

Abschließend noch zum Packungsinhalt der kabellosen Ladehülle

Nokia 4

Sie besteht aus

  • der kabellosen Ladehülle,
  • zwei gefalteten Bedienungsanleitungen in unzähligen Sprachen und
  • der Verpackung.

Kleines Rätsel bei der Bedienungsanleitung:
Wo war genau nochmal die deutsche Erklärung? ;)

Nokia 8

 

Auch hier zwei Verbesserungsvorschläge:

  1. Warum wird bei dieser Verpackung nicht das selbe, ökologisch erheblich sinnvollere Verpackungskonzept (hier: Kartonage) wie beim Lumia 820 angewandt?
  2. Es wäre enorm hilfreich, wenn – aufgrund der zig Sprachen – zumindest auf der Vorderseite der Bedienungsanleitungen die jeweiligen Sprach- oder Länderkennzeichnungen angebracht wären, sonst sucht man beide Poster verzweifelt nach der richtigen durch.

Nokia 7

So, damit wären wir mit dem Unboxing durch.
Spannend wird’s als nächstes, das Nokia Lumia 820 erstmals einzusetzen, aber das kommt das nächste Mal.

Ich freue mich wirklich sehr und fühle mich auch ein bisschen “geehrt”, das Nokia Lumia 820 genauer unter die Lupe nehmen zu dürfen.

Nokia Deutschland hat meine Wenigkeit (im Bereich “Networker”) und einige andere Personen ausgewählt, das Lumia 820 zu testen.

nl820_test

Bin wirklich gespannt, wie sich das Gerät mit Windows Phone 8 gegen mein bisheriges HTC HD2 so im Alltag schlägt.

Zugegeben, das wird nicht allzu schwierig sein, aber immerhin habe ich doch einige Features an meinem bisherigen Gerät “liebgewonnen”.
Trotzdem bin ich gespannt und werde natürlich ausführlich über meine Erfahrungen berichten.

Die Idee ist wirklich genial und einfach… oder kurz gesagt, einfach genial!

Eine Klammer, deren eine Seite ein Solarpanel und deren andere Seite eine LED-Fläche besitzt.

Tagsüber kann man die Klammer überall fest-clippen und so die Sonnenenergie sammeln.
Nachts oder Abends kann man die gesammelte Energie dann z.B. für das Kind verwenden, das nur mit Licht einschlafen kann.

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So einfach … und doch sooooo effektiv.

Designed by Shannxi University of Science & Technology
(via Yanko Design)

Auf den ersten Blick klingt der Titel vielleicht etwas verwirrend, aber wenn ihr seht, worum es geht, wird sich das schnell legen.

Also, Snezana Jeremic kam auf die Idee, eine (Obst-)Schale mit einem Abtropfgestell (für Obst, Geschirr etc.) zu kombinieren.
Alles, was Platz in der Küche spart ist hilfreich und diese Idee besonders!

Zugegeben, man kann jetzt nicht das Geschirr abtropfen lassen und gleichzeitig eine Schale Obst auf dem Tisch stehen haben… aber die Idee an sich finden wir sehr sehr interessant!

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Designed by Snezana Jeremic
(via Yanko Design)

Winter- & Sommerzeit

Posted: 7th Dezember 2012 by Eric in Ideen, Praktisches, Technik, Ungewöhnlich
Tags: , ,

Ihr habt sicher noch Analog-Uhren im Haus hängen. Stimmt’s?
Wir auch – sie haben auch irgendwie ihren Charme.

Aber jedes Jahr zweimal dieses Vor- und Zurückstellen beim Wechsel zur Sommer- und Winterzeit nervt schon.

Jon Liow ist da auf eine einfache, aber auch gleichzeitig sehr geniale Idee gekommen.
Warum nicht einfach die Uhr um eine Stunde nach rechts oder links hängen?

Klar, das Ziffernblatt sollte keine Zahlen besitzen, aber das dürfte nicht allzu schwer sein, oder?
Außerdem gibt es zahlreiche Uhren, die dem Schweizer Uhren-Design nachempfunden sind.
Das Ganze funktioniert übrigens auch bei Reisen in andere Zeitzonen.

Vielleicht hilft die Idee auch einigen iPhone 5 Besitzern, ihre Uhr vor- und zurückzustellen…  einfach das iPhone etwas nach rechts oder links neigen. *LOL*

Designed by Jon Liow
(via Yanko Design)

Habt ihr das auch schon mal erlebt?
Ihr steht vor Eurer Kaffeemaschine und stellt mit Entsetzen fest, dass ihr keinen Kaffee mehr habt.
Selbst die Not-Reserven im Schrank und im Geheimfach sind aufgebraucht, aber der Wunsch auf einen herrlich duftenden Kaffee ist größer als jeder andere Gedanke (speziell am Morgen).
Gerade IT-Nerds mit chronischem Koffeinmangel wissen, wovon wir hier sprechen, oder? ;)

Normalerweise führt dann der erste Weg zum Nachbarn (wenn er/sie denn da ist) und meist möchte man den eigenen (frühmorgendlichen) Anblick anderen eher ersparen…

Wie gut, wenn man dann ein Notfall Kit hat, das einem genau diese eine (lebenswichtige ;)) Tasse Kaffee ermöglicht!

Nespresso - The Last One (1)Nespresso - The Last One (2)

Auf diese Idee ist ein Team von Produkt- und Industrie-Designern (InDezign) gekommen und haben das “Nespresso Emergency Kit” entwickelt, das gleichzeitig ein Schlüsselanhänger ist.

Ok, ob das nun nur für Nespresso tauglich wäre, sei mal dahingestellt, aber es sieht schon sehr cool und edel aus und bei uns im Team könnte wirklich jeder so eins gebrauchen… ;)

Design: InDezign

Surface

Posted: 19th Juni 2012 by Eric in Cooles, Technik, Zum Kauf
Tags: , ,

Da hat man die Hoffnung bereits aufgegeben, dass es irgendwann einen ernsthaften Konkurrenten für das iPad geben wird und dann DAS.

Microsoft präsentierte gestern seine Version des Tablet-PCs – SURFACE.

Als alte Windows Hasen wissen wir, wovon wir sprechen.
Das iPad ist genial – zugegeben, aber es hat (leider) seine zahlreichen Schwächen und die nerven zunehmend.
Dass Microsoft sich über 3 Jahre Zeit gelassen hat, einen Konkurrenten zu entwickeln zeigt, dass sie diesmal (hoffentlich) ihre Hausaufgaben gemacht haben.
Windows 8 jedenfalls passt für diesen Zweck wie die Faust auf’s Auge (es war uns schon schleierhaft, wie eine Touch-Oberfläche auf einem herkömmlichen Desktop-PC bedient werden soll – da lässt der “Tennis-Arm” nicht lange auf sich warten).

Die ersten Eindrücke jedenfalls lassen einiges erahnen und allein der Umstand, eine Tastatur in das Cover zu integrieren ist schon mal sehr cool. Hoffentlich reicht dafür das Snapping-Feature und kein nerviges “Steck-Spiel”.

Sobald es auf dem Markt ist (genauere Angaben liegen dazu noch nicht vor), werden wir es einem umfangreichen Test unterziehen und Euch natürlich detailliert darüber berichten.

Zunächst aber bleibt die Hoffnung, dass MS endlich mal wieder ernsthafte Konkurrenz in einem Markt bekommt, den sie ursprünglich dominiert hatten.
Die Spannung steigt… ;)

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Autsch!
Habt ihr Euch auch schon mal an diesen kleinen Pins gestochen, die man an die Pinnwand steckt?

Die Idee namens “Biomimicry Pin” von Toshi Fukaya ist einfach und gleichzeitig sehr genial!
In einer Art Kapsel steckt der Pin und schützt somit vor Verletzungen.
Drückt man aber den Pin gegen die Wand, so schiebt sich der bewegliche Teil der Kapsel zurück und gibt die Nadel frei.

Darauf gekommen ist Fukaya angeblich als er die Krallen einer Katze genauer betrachtet hat und ihm dabei auffiel, dass sie auch zurückgezogen werden können.

Biomimicry Pin ist natürlich ein Gewinner des red dot design concept award 2011.

Übrigens:
Kann uns einer erklären, warum die Pinnwand mit zwei “n”s, während der Pin nur mit einem “n” geschrieben wird?
Auch der Duden kennt die Pinnwand nur mit einem Doppel-“n”.
Sonderbar… naja, wahrscheinlich eines der vielen unergründlichen Rätsel der neuen Rechtschreibreform, oder? ;)

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Designed by Toshi Fukaya
(via Yanko Design)

Eine wirklich coole Idee – einen elektronischen Stift mittels der eigenen Handwärme mit Energie zu versorgen.

Majel Korytar hat dies in seinem neuesten Projekt vorgestellt.
Der Stift ist zwar primär dafür gedacht, mittels eines Sensors jede erdenkliche Farbe in der Natur zu adaptieren und in einer entsprechenden App zu verwenden, aber der eigentliche Clou ist die Idee, die Handwärme als Energielieferant zu nutzen.

Zwar hat er noch nicht definiert, wie das funktionieren soll (vermutlich soll die Information über die Farben mittels WiFi oder Bluetooth an den (Tablet-)PC weitergegeben werden), aber der Grundgedanke der äußerst ökologischen Stromversorgung ist uns einen Beitrag darüber wert!

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Designed by Majel Korytar
(via Yanko Design)